ACHTUNG

FAKE NEWS!!


21. Oktober 2024

Dieses Flugblatt wurde von den aufgeführten Bürgerinitiativen nicht erstellt und verteilt. Wir möchten uns von diesen Aussagen in aller Deutlichkeit distanzieren.

Sollten Sie wissen von wem dieses Flugblatt erstellt oder verteilt wurde, melden Sie sich gerne bei uns. Über jeden Hinweis sind wir sehr dankbar.


Demo zum Statustreffen - hier gibt es mehr Infos:

Das Statustreffen Schienenausbauprojekt Alpha-E ist eine gemeinsame Veranstaltung des Projektbeirates Alpha-E und des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft , Verkehr, Bauen und Digitalisierung. Das Schienenprojekt Alpha-E wurde im Dialog entwickelt, um zu zeigen, dass und wie neue und dringend notwendige Schieneninfrastrukturprojekte miteinander statt gegeneinander entstehen können. Dieses „Statustreffen Alpha-E“ dient dazu, über den Stand der Umsetzung zu informieren und zu betrachten sowie die Einbeziehung der Anliegen der betroff enen Regionen zu bewerten. Das Statustreffen selbst findet statt Freitag, 15. Dezember 2023, 13.00 - max. 17.00 Uhr im Ringhotel Celler Tor, Scheuener Str. 2, 29229 Celle - Gr. Hehlen (Demo vorab von 12:00 - 13:00 Uhr!)

Den bislang geringen Fortschritten zur Umsetzung der Ergebnisse des Dialogforums Schiene Nord stehen widersprüchliche Planungen für Neubautrassen gegenüber. Aktuell stellt die Finanzmisere des Bundes, ausgelöst durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, eine nicht vorhergesehene und in ihren Auswirkungen schwer abschätzbare Herausforderung für den Ausbau der Schieneninfrastruktur allgemein dar. Das kann von entscheidender Bedeutung für die dringend erforderliche Erweiterung der Schieneninfrastruktur sein. Vor diesem Hintergrund wird das Statustreff en 2023 genutzt, um einen Blick auf diese „Baustellen“ zu richten. Welche Alpha-E-Maßnahmen sind im Rahmen der Generalsanierung Hannover – Hamburg umsetzbar? Ist die Umsetzung von Alpha-E zwischen Hannover und Hamburg im Rahmen der Generalsanierung für lange Zeit die letzte Chance, Verbesserungen in der Schieneninfrastruktur für diesen Korridor zu erreichen? Warum ist der Ausbau Rotenburg – Verden als wichti ge Ausweichroute noch nicht weiter vorangeschritten? Diese und weitere Fragen werden Thema der Veranstaltung sein. Minister Olaf Lies und die Sprecher des Projektbeirats Alpha-E, Dr. Peter Dörsam und Joachim Partzsch, werden sich mit Vertretern und Vertreterinnen des Bundesverkehrsministeriums und der Deutschen Bahn zu diesen und weiteren Fragen austauschen. Ebenso werden die Teilnehmenden von der Moderatorin Kirsten Lühmann einbezogen.

Um dieses Treffen gebührend einzuläuten demonstrieren die überregional organisierten Bürgerinitiativen pro ALPHA E vor dem Statustreffen um den eintreffenden Teilnehmern von Bund, Land und Bahn die Entschlossenheit zu verdeutlichen, dass wir weiter für Ausbau und gegen Neubau kämpfen und auf die Strasse gehen!

Daher: Seid dabei und kommt am 15. Dezember um 12:00 Uhr nach Celle-Groß Hehlen!

Aktiv werden

Protest zum Ausdruck bringen!

November 2023

Aktuell suchen wir:

Verantwortliche für die Pflege von Bannern und Kreuze, der Ortsteile Steinbeck, Hützel, Borstel, Behringen und Haverbeck.

Melde dich unter info@unsynn.com

Aktuelles

Wo stehen wir?

Oktober 2023

Bleibt auf dem neusten Stand!

Nachdem letzten Treffen haben die überregionalen Bürgerinitiativen (ÜBI) einen offenen Brief verfasst, damit Ihr informiert bleibt.

Sollten hierzu Fragen oder Anregungen entstehen, schreibt uns gerne an und tretet mit uns ins Gespräch.

UNSYNN beim Heidemarkt in Bispingen

Am Sonntag 18. Juni 2023 findet in Bispingen der alljährliche Heidemarkt statt.

UNSYNN wird direkt am Eingang neben dem Rathaus mit einem Info-Stand vertreten sein.

Wir beantworten dort gern eure Fragen im Zeitraum von 11:00 - 17:00 Uhr.

CANCEL the date 24. Juni 2023 - WILSEDE - Der Berg ruft!

Liebe Mitstreiter,

die Bürgerinnen und Bürger der Ortschaft Wilsede hatten sich mit ihrem Ortsvorsteher an die Bürgerinitiativen Pro ALPHA E gewendet. Ihre Idee war es, mit einem Sternmarsch zum Wilseder Berg ein Zeichen für den Naturschutz, den Klimaschutz und die Tourismusregion Lüneburger Heide zu setzen. U.a. die Bürgerinitiative UNSYNN hat die Wilseder bei Vorbereitungen zu diesem Vorhaben unterstützt und den 24. Juni 2023 als Planungsdatum vorangekündigt.

Im Rahmen der Vorabsprachen mit der zuständigen Behörde für das Naturschutzgebiet hat sich dann wider Erwarten ergeben, dass dem Vorhaben aus Sicht der Verwaltung nicht zugestimmt werden kann und somit die notwendige Beantragung nicht genehmigt wird.

Trotz der Enttäuschung der Wilseder Bürgerinnen und Bürger, die Ihre Sorge um die Folgen der Isolation des Naturschutzgebietes durch das Bauvorhaben ebenso wie ihre Solidarität mit den direkt Betroffenen gern Ausdruck verliehen hätten haben sie sich zusammen mit den beteiligten Bürgerinitiativen dazu entschieden, das Vorhaben nicht weiter zu verfolgen. Insofern: CANCEL the date 24. Juni 2023 – Der Berg ruft!

Damit der Ruf des Berges im Heidekreis nicht völlig verhallt wird weiter darüber nachgedacht, wie dem ursprünglichen Wunsch der Wilseder Bürgerinnen und Bürger doch noch Ausdruck verliehen werden kann.

GRÜNE auf Neubaukurs?

Für alle Teilnehmer einer Gesprächsrunde am 1. April in Lüneburg war es mehr als verstörend, was dort der bahnpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion der GRÜNEN vom Stapel ließ. Aber lest selbst, wie unser Sprecher Stephan Müller das Treffen wahrgenommen hat.

Woher nimmt die Bahn überhaupt

den Auftrag zur Planung von Neubau?

2018 leitete die DB Netze auf Kosten der Steuerzahler bereits eine Sensitivitätsuntersuchung ein, die auch solche Raumanteile erfasste, welche überhaupt nicht im ALPHA E, also im BVWP und/oder Bundesschienenwegeausbaugesetz (BSWAG) zur Planung beschrieben sind. Insbesondere der Raum an der A7, wie aber auch die Linie von Ashausen Richtung Unterlüß/Celle waren in der Untersuchung erfasst, jedoch gemäß BVWP/BSWAG nicht abgedeckt. Und anschließend hat die DB Netze in diesen Räumen genau die Neubauvarianten geplant, die vorher im DSN verworfen wurden.

Woher leitet die DB Netze also den Auftrag und die gesetzliche Legitimation zu solchen zig-millionen Euro teuren Untersuchungen und Planungen ab? Das hat sich 2020 wohl auch der Grüne Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler gefragt und dies im Rahmen einer Anfrage formuliert.

Die Fragen/Antworten findet ihr unter dem unten stehenden Button.

Daraus wird offensichtlich, dass die DB Netze einen Auftrag zur Untersuchung und Planung durch das Eisenbahnbundesamt (EBA) erhalten hat. Das EBA bezieht sich dabei selbstverständlich auf den BVWP und das BSWAG. Wenn die DB Netze außerhalb des BVWP/BSWAG untersucht und geplant haben sollte, dann wäre es am EBA, dies im Rahmen des Controlling festzustellen und zu korrigieren. Ob oder Warum dies bislang nicht erfolgt ist, das sollte geprüft werden und muss ggf. sogar rechtlich bewertet werden. Schließlich geht es um unser aller Steuermittel!

Mahnfeuer sind die nächsten Aktionen der Bürgerinitiativen, die sich für die Umsetzung von ALPHA E und gegen den Bau von Neubaustrecken der DB durch die Lüneburger Heide einsetzen.
Am kommenden Sonntag den 27.11.2022 macht die Gemeinde Salzhausen in ihren Orten Gödenstorf und Toppenstedt den Auftakt! Zeiten und Orte entnehmen sie den beiden obenstehenden Flyern.
UNSYNN wird natürllich dabei sein und bittet seine Mitglieder um rege Beteiligung!

SAVE THE DATE:
UNSYNN selbst plant eine eigene Aktion unter dem Motto
"Herrmann Löns, die Trasse brennt!"
am Samstag den 14.1.2023 um 17:00 Uhr.


Wir bitten um Weitergabe der Informationen und

wo immer möglich um Teilnahme!

Informationsveranstaltung in Harber

Infos zum Soltauer Gebiet

Die BI UNSYNN lädt am 10.10.2022 zu einer Informationsveranstaltung betreff der Planungen der Deutschen Bahn auf dem Soltauer Gebiet ein.

Alle Bürger*innen aus Soltau und Ortsteilen sind ganz herzlich eingeladen. Und natürlich werden auch Fragen zu anderen Bereichen der Bahn-Planungen beantwortet. Insofern ist Jede(r) willkommen!

 

Aktuelles im September 2022

  • Klare Kante von Althusmann

    Beim Statustreffen des Projektbeirats ALPHA E hat der Verkehrsminister von Niedersachsen, Dr. Bernd Althusmann nicht mit Kritik an der DB Netze gespart!

    Deren Vertreter Arne Limprecht hat klar gemacht, dass für die Bahn nur eine Neubaustrecke infrage kommt.

    Dem Vortrag von Herrn Limprecht haben nahezu alle Anwesenden(mit Ausnahme der Lüneburger Vertreter) eine klare Absage erteilt!

  • Gestalten.

    Nachdem UNSYNN-Sprecher Stephan Müller in Garltorf u.a. Kritik an unklaren Aussagen der FDP Niedersachsen zum ALPHA E geäußert hatte, hat MdL Jörg Bode (FDP) dies nicht so stehen lassen. Bereits auf dem Sommertreffen der FDP in Verden ergänzte der FDP Spitzenkandidat von Niedersachsen, Stefan Birkner, die Aussagen im Landeswahlprogramm und bekannte sich klar zum Ausbau statt Neubau. Dem nicht genug hatte er den StS Luksic aus dem BMVI dortin eingeladen, der hier bereits die Aussage traf, dass das FDP-geführte BMVI in Berlin keine Neubautrasse gegen den Willen der Bevölkerung bauen lassen werde. Diese Aussage wurde wenige Tage später auch vom Bundesverkehrsminister Volker Wissing selbst auch so bestätigt. StS Michael Theurer war als Schienenbeauftragter aus dem BMVI am 30.9.2022 nach Celle gekommen, um Vertretern von Kommunen und Bürgerinitiativen weitere Details zu diesen Aussagen zu erläutern. Eine ZUsammenfassung siehe Link unten.

    Danke an Jörg Bode, der in der FDP diese Klarheit erst möglich gemacht hat!

  • SPD-Vorsitzender will Vertrauen erhalten

    UNSYNN hatte von Lars Klingbeil in den letzten Wochen wiederholt gefordert, sich nicht nur als Wahlkreisabgeordneter, sondern auch als Parteivorsitzendender zum Ausbau statt Neubau gemäß ALPHA E auszusprechen. beim Bürgergespräch am 1. Oktober 2022 in Bispingen hat Klingbeil deutlich gemacht, dass er nie allein als Abgeordneter, sondern immer auch als Parteivorsitzender spricht. Ihm kommt es darauf an, dass im Dialogforum Schiene Nord aufgebaute Vertrauen in die Politik nicht zu verspielen. Insofern begrüße er die Äußerungen des Verkehrsministers Wissing, sich nicht für einen Neubau gegen den Willen der Bevölkerung einzusetzen. Auf Initiative von MdB Otte (CDU) engagiert sich Klingbeil fraktionsübergreifend auch zusammen mit MdB Schulze (FDP) und MdB Kindler (Grüne)

Friedrich Merz: Bahn zeigt Arroganz

„Nutzen-Kosten-Verhältnis hin oder her – sowas kann man doch nicht gegen den Willen der Menschen beschließen“

Am Sonnabend, dem 24. 9., hat Friedrich Merz, Vorsitzender der CDU und Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Celle besucht. Auf dem Großen Plan sprach er zur Bevölkerung und mit den Bürgerinitiativen, die sich für den Bestandsausbau des Schienennetzes in Norddeutschland ("Alpha E") einsetzen. Seine Botschaft und die der anderen Vertreter seiner Partei hätte klarer nicht sein können.

 „Nutzen-Kosten-Verhältnis hin oder her – sowas kann man doch nicht gegen den Willen der Menschen beschließen“, erklärte Merz bei einem Treffen mit Vertretern mehrerer Bürgerinitiativen, die die Wahlkampfveranstaltung besuchten und ihm ein Exemplar des Abschlussdokuments des Dialogforums Schiene Nord (DSN) überreichten. Auch auf der Rednertribüne ließ er keine Zweifel an seiner Haltung: Er dankte den Bürgerinitiativen ausdrücklich für ihr Engagement. Bundesverkehrsminister Volker Wissing müsse gesagt werden, dass er die Bahn in ihre Grenzen verweisen solle. „Was sich mir nicht erschließt: wie man gegen den erklärten Willen der Bevölkerung eine solche Strecke planen kann“, so der Politiker weiter. Was die Bahn momentan mit ihrer Bevorzugung einer Neubauvariante an den Tag lege, sei „Ausdruck der Arroganz eines Staatskonzerns.“ 

„Politik muss im Konsens mit den Menschen gemacht werden“, sagte auch der Bundestagsabgeordnete Henning Otte, womit er auf die Beschlüsse des DSN anspielte, die er in einem Schreiben an den Parteivorsitzenden mit einem Abriss von deren Vorgeschichte und einer Schilderung der aktuellen Lage sowie der gegenwärtigen Stimmung in der Bevölkerung zusammengefasst hatte. „Alpha E muss kommen“, brachte es Jörn Schepelmann, Direktkandidat für den Wahlkreis Bergen, auf den Punkt.

 Zeichnet sich hier ein parteiübergreifender Konsens für den Bestandsausbau und gegen die perfiden Neubaupläne der Bahn, wie er auf Landesebene ohnehin besteht, auch auf der Bundesebene ab? Kürzlich hatte sich Oliver Luksic (FDP), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, gegen einen Neubau wider den Willen der Bevölkerung ausgesprochen und versichert, dass es einen solchen nicht geben werde. Dies wurde wiederum vom SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil, der auch einer von zwei Bundesvorsitzenden seiner Partei ist, via Facebook ausdrücklich begrüßt. Er kündigte in diesem Zusammenhang an: „Trotz der eindeutigen Aussagen aus dem zuständigen Ministerium werden wir als Region weiter aufpassen, welche Planungen die Bahn vorantreibt.“ Dass auch die Union diesen Prozess als größte Oppostionsfraktion im Bundestag kritisch, aber ebenfalls im Sinne der in der Heide lebenden Menschen, begleitet, ist um so erfreulicher!

Bild links:

Friedrich Merz und Henning Otte (v. l.) sprachen mit Vertretern der Bürgerinitiativen, die sich für den Bestandsausbau nach Alpha E einsetzen.

Bild und Text: Sebastian Salie

Die Bürgerinitiative UNSYNN bedankt sich bei MdB Henning Otte, der den Termin mit Friedrich Merz möglich gemacht hat!

Nächster Termin: Statustreffen am Donnerstag 15.9.2022

  • Statustreffen am Do 15.9.2022

    Wir werden die Vertreter der Bahn herzlich willkommen heißen!

    Nach einer grandiosen Demonstration gegen die Neubaustrecke durch die Heide am 11.9.2022 in Garlstorf (siehe auch unter https://www.abendblatt.de/region/harburg-landkreis/article236402991/Proteste-gegen-Bahnplaene-nehmen-weiter-Fahrt-auf.html) findet als nächstes am Donnerstag den 15.9.2022 in CELLE (Congress Union Celle, Thaerplatz 1, 29221 Celle) ein Statustreffen des Projektbeirats Alpha-E statt. Der Projektbeirat Alpha-E begleitet die Umsetzung der „Alpha-E-Variante“ für den
    Schienenausbau im Großraum Hamburg/Bremen-Hannover unter Einhaltung der Bedingungen der Region.
    Dazu gehört auch der Ausbau des Streckenabschnitts Hamburg-Hannover.
    Mit dem Statustreffen informiert der Projektbeirat sieben Jahre nach dem DSN alle Anwesenden über den
    aktuellen Umsetzungsstand des Alpha-E und die weitere Zusammenarbeit. Teilnehmer sind u.a. Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft , Arbeit, Verkehr und Digitalisierung und Frank Arne Limprecht, Leiter Großprojekte, DB Netz AG, Regionalbereich Nord.

    Wir wollen uns vor Beginn des Statustreffens um 12:00 Uhr vor der Halle treffen und besonders den eintreffenden Teilnehmer der Bahn einen herzlichen Empfang bereiten :)

    Also seid bitte dabei, sofern es euch irgend möglich ist!

Termine im September 2022!

  • Demo am So 11.9.2022

    Am Sonntag den 11.9.2022 wird mit einer Demo in Garlstorf gegen die Planungen der DB zum Bau einer “Heidetrasse” durch unsere Heimat protestiert.

    Wer immer kann, der möge dorthin mit Trecker fahren!

    Station für Traktoren um im Konvoi anzufahren von Süden her:

    08:45 Uhr ab Bispingen, Vor der Ziegelei, Hof Oesterley (Hörpel und Volkwardingen direkt nach Evendorf)

    09:30 Uhr ab Evendorf

    10:30 ab Gödenstorf

  • Statustreffen am Do 15.9.2022



    Am Donnerstag den 15.9.2022 findet in CELLE (Congress Union Celle, Thaerplatz 1, 29221 Celle) ein Statustreffen des Projektbeirats Alpha-E statt. Der Projektbeirat Alpha-E begleitet die Umsetzung der „Alpha-E-Variante“ für den
    Schienenausbau im Großraum Hamburg/Bremen-Hannover unter Einhaltung der Bedingungen der Region.
    Dazu gehört auch der Ausbau des Streckenabschni􀆩 es Hamburg-Hannover.
    Mit dem Statustreff en informiert der Projektbeirat sieben Jahre nach dem DSN alle Anwesenden über den
    aktuellen Umsetzungsstand des Alpha-E und die weitere Zusammenarbeit. Teilnehmer sind u.a. Dr. Bernd Althusmann, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft , Arbeit, Verkehr und Digitalisierung und Frank Arne Limprecht, Leiter Großprojekte, DB Netz AG, Regionalbereich Nord.

    Wir wollen uns vor Beginn des Statustreffens um 12:00 Uhr vor der Halle treffen und die eintreffenden Teilnehmer in Empfang nehmen :)

    Weitere Infos folgen.

Es geht weiter!

Zwei weitere AUFKREUZEN finden statt! Seid dabei!

 
 
Bispingen gegen Y-Trasse

AUFKREUZEN IN BISPINGEN

“Der Krach muss bis nach Berlin hallen!”

Am Freitag, den 8. Juli 2022 war es so weit: Die Bürgerinitiative UNSYNN hat zusammen mit der Gemeinde Bispingen die Informations- und Protestveranstaltung „AUFKREUZEN“ durchgeführt. Bis zum Veranstaltungsbeginn kamen bis zu 1200 Teilnehmer auf den Protestplatz „Vor der Ziegelei“. Stephan Müller und Jörg Eggers, beide Sprecher der BI UNSYNN, sowie Bürgermeister Dr. Jens Bülthuis konnten unter den vielen Teilnehmern auch den Landtagsabgeordneten des Wahlkreises, Herrn Karl-Ludwig von Danwitz und Landrat Jens Grote begrüßen. Aus den Nachbarkommunen waren der Bürgermeister aus Wietzendorf, Jörg Peters und der Bürgermeister der Gemeinde Egestorf, Christian Sauer erschienen. Der Projektbeirat ALPHA E wurde durch Tobias Schütte repräsentiert und Dr. Andreas von Felde war als Vorsitzender der Vereinigten Heidehöfe dabei.

BI-Sprecher Jörg Eggers aus Hötzingen ließ zu Beginn der Veranstaltung die Vorgeschichte kurz Revue passieren. Das Ergebnis des „Dialogforum Schiene Nord“ von Celle aus dem Jahr 2015 stand dabei im Mittelpunkt. Bahn, Bürgerinitiativen und Politik hatten sich im Zuge des Dialogforums auf den Konsens Alpha E geeinigt und damit auf den Ausbau von Bestandsstrecken und den Verzicht von Eisenbahntrassen. Aber dieser Konsens werde seit mehr als zwei Jahren von der Deutschen Bahn mit Füßen getreten und dies von der Politik toleriert. Zum dritten Mal versuche die Deutsche Bahn jetzt mit der Planung einer Neubautrasse durch die Lüneburger Heide einen besonders schützenswerten Kultur- und Naturraum zu zerstören. Jörg Eggers dazu: „Kommunen, Verbände und Bürgerinitiativen haben in großer Geschlossenheit und mit großer Mehrheit den Kompromiss einer Ertüchtigung der Bestandsstrecken im Alpha-E-Gebiet unter den Bedingungen der Region mitgetragen. Der Beschluss von Celle ist in den Bundesverkehrswegeplan eingegangen und die notwendigen Schienenausbaugesetze sind vom Deutschen Bundestag beschlossen worden - und die Deutsche Bahn missachtet diese Beschlüsse!“ Eggers betonte auch die Ignoranz, denn die Deutsche Bahn handele ohne politische Vorgaben und Kontrolle. Untersuchungsräume, Grobkorridore und Untersuchungskriterien seien von der Deutschen Bahn selbständig festlegt worden. Und nun versuche sie in „Hinterzimmergesprächen“ den Vertretern der Landkreise und Kommunen ohne Beteiligung der betroffenen Bevölkerung weiß zu machen, dass dies alles umweltschonend, ökonomisch und ökologisch sei.“ Jörg Eggers wurde dazu eindeutig: „Wir wollen diese Neubautrasse nicht - und auch nicht in anderen Regionen des Alpha-E-Gebietes. Und wir werden uns wehren!“

Bürgermeister Dr. Jens Bülthuis kritisierte die Kommunikation der Deutschen Bahn und sagte den Teilnehmern klar: „Wir lassen uns nicht auseinanderdividieren und werden den engen Schulterschluss weiter pflegen.“ Dies betonte auch Wietzendorfs Bürgermeister Jörg Peters mit den Worten: „Der Krach muss bis nach Berlin hallen, damit klar wird, dass wir uns hier nicht veräppeln lassen.“

Der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises, Lars Klingbeil, war selbst nicht vor Ort, ließ aber von SPD-Kreistagsabgeordneter Jan-Ole Witthöft ein Statement verlesen, in dem Klingbeil versprach sich mit aller Kraft für die Ergebnisse des Dialogforums Schiene Nord einzusetzen.

Der Landtagsabgeordneten Dr. Karl-Ludwig von Danwitz wurde noch klarer indem er betonte: „Wir müssen klare Kante zeigen!“ Die Deutsche Bahn rede inzwischen nur noch von Neubautrassen, statt Ausbau. Das sei ein großer Vertrauensbruch.

Von Danwitz weiter: „Ich werde mich mit meiner ganzen Kraft dafür einsetzen, dass diese Trasse hier nicht gebaut wird!“

Auch Landrat Jens Grote machte klar, dass durch das Vorgehen und die schlechte Kommunikation der Deutschen Bahn viel Vertrauen verloren gegangen sei. Für ihn sei klar, dass es besonders wichtig ist in Berlin bei den Abgeordneten gehört zu werden, denn dort fallen am Ende die Entscheidungen.

ür den Projektbeirat sprach Tobias Schütte und leitete ein mit den Worten: „Die Bahn hat uns wieder um Jahre zurückgesetzt - als hätte es das Dialogforum Schiene Nord nie gegeben!“

Dr. Andreas von Felde, 1. Vorsitzender des Vereins „Vereinigte Heidehöfe für Naturschutz“, warnte davor, dass Hofbesitzer enteignet werden, wenn eine Neubautrasse käme. Das würde Existenzen zerstören und die Landschaft zerschneiden. „Das lassen wir uns nicht gefallen!“ war sein eindeutiges Schlusswort.

Am Ende der Rednerliste rief Stephan Müller die Anwesenden noch einmal eindringlich auf bei weiteren Protestaktionen und Kundgebungen mitzumachen. Solche seien unter anderem in Wietzendorf und Celle geplant, die Termine würden zeitgerecht bekannt gegeben. Den zuständigen Bundesminister Dr Volker Wissing rief Müller auf die politischen Versprechen vom Ende des Dialogforums aus 2015 einzuhalten. „Es werden Ausbaustrecken sein!“ hatte der seinerzeit zuständige Staatssekretär Ferlemann in Celle beschworen. Solche Versprechen müssen auch einen Regierungswechsel überdauern, sonst gehe das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik verloren.

Müller bat alle Teilnehmer abschließend darum sich auf der Homepage der BI UNSYNN zu registrieren, denn nur dort Registrierte werden in den Nachrichtenverteiler von UNSYNN aufgenommen

Unternehmer des Bispinger Gewerbegebietes besorgt!

Mehrere Unternehmer des Bispinger Gewebegebietes Gauß’scher Bogen zeigten sich besorgt über die aktuellen Planungen der DB Netz AG. Diese Planungen sehen als eine Möglichkeit den Bau einer ICE-Neubaustrecke von Hamburg nach Hannover mitten durch die Lüneburger Heide und u.a. auch über das Gelände des Gauß’schen Bogen vor. Aus diesem Grund hatte der Geschäftsführer der Ralf Schumacher Kart Bahn, Herr Malte Schmidt, verschiedene Vertreter von Kommunen, Kreis und Bund sowie die Bürgerinitiative UNSYNN zum Gespräch eingeladen. Von Seiten der Unternehmen nahmen Vertreter der Kart Bahn, des „Verrückten Hauses“, des Labyrinths, von Battle Kart und MC Donalds, sowie der Trampolinhalle teil. Darüber hinaus waren der Abgeordnete im Deutschen Bundestag und Vorsitzende der SPD, Herr Lars Klingbeil, der Erste Kreisrat des Heidekreises, Herr Oliver Schulze, der Bürgermeister der Nachbargemeinde Hanstedt, Herr Olaf Muus, Herrn Ulrich von dem Bruch von der Lüneburger Heide GmbH, Bispingens Bürgermeister Dr. Jens Bülthuis sowie der Sprecher der Bürgerinitiative UNSYNN, Herr Stephan Müller, an dem Gespräch beteiligt. Nach einer kurzen Einführung durch UNSYNN zu Historie und Sachstand der Planungen äußerten die Unternehmensvertreter ihre klare Ablehnung zu den aktuellen Planungen der DB Netz AG und diskutierten mit den Vertretern der Politik Möglichkeiten zum weiteren Vorgehen.

MdB Lars Klingbeil, der selbst seit 2015 den im Dialogforum Schiene Nord gefundenen Konsens zum Ausbau von Bestandsstrecken statt Neubau von Schienenstrecken in Norddeutschland fordert, zeigte sich ebenfalls besorgt über die laufenden Planungen und riet den Unternehmen dazu, sich schriftlich direkt an Bundesminister Volker Wissing zu wenden. Dies hätten bereits auch 6 Landkreise sowie der Projektbeirat ALPHA E getan ergänzte BgM Dr. Jens Bülthuis. In den Antworten auf diese Briefe seien jedoch im Wesentlichen Worthülsen aus der Kommunikation der DB Netz AG zu finden kritisierte Müller und legte Ausschnitte dieser Antworten vor. Dennoch sei jeder neue Brief wichtig und richtig, um dem Thema Gehör in Berlin zu verschaffen. Klingbeil regte auch an Ablehnung und Widerspruch zu dem Thema jetzt zu äußern, also bevor möglicherweise bereits Ende 2022 eine zu bauende Variante durch die DB Netz AG dem Deutschen Bundestag zur Entscheidung vorgelegt wird. Stephan Müller und Dr. Bülthuis wiesen in dem Zusammenhang auf eine gemeinsame Protestaktion der Gemeinde Bispingen und der Bürgerinitiative UNSYNN hin, die am Freitag, den 8. Juli um 17:00 Uhr gegen die Planungen der DB Netz AG in Bispingen – Vor der Ziegelei stattfinden wird und luden die Unternehmen zur Teilnahme ein.

Malte Schmidt beendete die Veranstaltung mit dem ausdrücklichen Dank an MdB Klingbeil dafür, dass er sich die Zeit nahm, um sich die Sorgen der Unternehmen vor Ort anzuhören. Er dankte auch dafür, dass sich MdB Klingbeil für die Unternehmen und die Tourismusregion Bispingen einsetzen wolle.

Gemeinsam bestand Einigkeit darüber, dass im Fall des Baus der geplanten ICE-Strecke durch Bispingen, dies das Endes der bislang so erfolgreichen Entwicklung der Gemeinde Bispingen bedeute.

Aufkreuzen in Bispingen

am 08. Juli 2022

Evendorf hat am 28.05.2022 den Auftakt gemacht (siehe unten stehende Berichterstattung). Nun wollen wir nachlegen und am 8. Juli in Bispingen aufkreuzen! Am 2. Juli sollen die Vorbereitungen laufen (Kreuze vorbereiten und aufstellen). Dafür benötigen wir noch tatkräftige Helfer! Das Bild links zeigt, wie in Hötzingen schon mit den Arbeiten begonnen wurde.

Weitere Infos werden an alle Mitglieder per Mail gesendet. (Bitte auch den SPAM-Ordner überprüfen!)

Aufkreuzen in Evendorf

Am Samstag 28. Mai 2022 hat die BI EGESTORF mit dem Aufkreuzen in Egestorf den Auftakt zu einer Protestserie gemacht, die wir als BI unsYnn natürlich unterstützt haben und dann selbst fortsetzen. Unterschiedliche Berichterstattungen (als Links auf die Seiten der Presse) zu dieser Aktion findet ihr unter dem nachfolgenden Link:

Wir sind und bleiben mit der Politik zum Thema ALPHA E im Gespräch!

Zuletzt mit unserem MdL Karl Ludwig von Danwitz.

Hier lesen Sie, was der Abgeordnete in seinen Wahlkreisnews dazu geschrieben hat.

Und hier finden Sie aktuelle Pressemeldungen:

Aktuelle Presse!

Die Böhme Zeitung (BZ) des Heidekreises begleitet die Schienenprojekte in Norddeutschland bereits seit dem Dialogforum Schiene Nord. Über die aktuelle Auseinandersetzung zum Thema ALPHA E und Ökologischer Fußabdruck finden sie die Einleitung zur Berichterstattung unter folgendem Link (Gesamter Artikel über das E-Paper oder in der Papierausgabe er BZ vom 24.11.2021):

Quelle: DB Netze; Korridorfindung im Rahmen der Sensitivitätsbetrachtung zwischen Hamburg und Hannover

Ergebnisse der Sensitivitätsbetrachtung veröffentlicht

Die DB Netze hat im Rahmen der 6. Informationsveranstaltung zum Bahnprojekt Hamburg/Bremen - Hannover die Ergebnisse der Sensitivitätsbetrachtung des willkürlich gewählten Untersuchungsraums für die möglichen Lösungen zum ALPHA E veröffentlicht. Nach dieser Veröffentlichung ist für die BI unsYnn eines mehr als klar: die DB will keinen Ausbau. Die DB will eine Neubaustrecken und zusätzlich die Ausbauten!

Die Kommunikation der DB ist dabei derart arrogant und einseitig, dass sich uns die Frage stellt, warum das BMVI dies so toleriert, insbesondere da Herr StS Enak Ferlemann zugesagt hatte, die DB zu einer besseren Kommunikation aufzufordern.

Die Inhalte der 6. Informationsveranstaltung zum Bahnprojekt Hamburg/Bremen - Hannover finden sie unter:

https://www.hamburg-bremen-hannover.de/dokumente-downloads.html

Schauen sie unter “Informationsveranstaltungen”.

Die gesamte Veranstaltung ist auch als Aufzeichnung in der Mediathek unter Videos zu finden.

Unter dem folgenden Link können sie sich die Ergebnisse der Sensitivitätsbetrachtung detailliert ansehen.

Liebe Mitglieder,

seit ein paar Tagen geht in Fachkreisen und jetzt auch in der Öffentlichkeit die Nachricht um, dass die A7-Variante (für uns die Y-Trasse) als neue Bahnlinie kommt.

Im Moment ist aber nur folgendes festzuhalten:

  1. Die A7 Variante ist eine von 3 Varianten, die von der Bahn noch geprüft werden.

  2. Wie haben vom zuständigen PStS im BMVI, Herrn Enak Ferlemann, die Zusage, dass ALPHA E weiter verfolgt wird, auch im Rahmen des Deutschlandtaktes. Diese Zusage hat Ferlemann vor dem Hintergrund der aktuellen Äußerungen des Verkehssenators Tjarks (Grüne) aus Hamburg auf Nachfrage unseres unsYnn-Mitglieds und Bundestagskandidaten Carsten Büttingheus ausdrücklich bestätigt.

  3. Bei der A7-Variante (Y-Trasse) würde die Amerika-Linie auch weiterhin stärker von Güterzügen frequentiert.

  4. Der lärmende Güterverkehr wird verstärkt auf der Bestandsstrecke Hamburg-Uelzen-Hannover fahren, ohne das es neuen Lärmschutz geben wird. (Warum sich Lüneburger oder Bad Bevensener Politiker gerade so positiv zur A7 Variante äussern, ist nicht nachvollziehbar.)

Wir müssen weiterhin sehr gut aufpassen, dass Zusagen eingehalten werden und wir nicht die Verlierer des Deutschland-Taktes werden. 

 

Befragung der Kandidaten zur Bundestagswahl zum Thema

Schienengüterverkehr in Norddeutschland

 
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Kandidatenbefragung zur Bundestagswahl 2021

Um einen Überblich zu bekommen, was die regionalen Bundestagskandidten des Wahlkreises 35 (Rothenburg-Wümme) zum Thema Schienengüterverkehr in Norddeutschland zu sagen haben und in ihre Politik einbringen wollen, haben die überregional organisierten Bürgerinitiativen (zu denen unsYnn zählt) einen Fragenkatalog an die betroffenen Kandidaten geschickt. Unter dem unten stehenden Button finden sie eine Tabelle mit den Antworten.